Wie du mit Ernährung die Wundheilung positiv beeinflusst
DIE WUNDHEILUNG
Bereits wenige Sekunden nach einer akuten Verletzung oder einer Operation beginnen die Wundheilungsprozesse. Durch eine optimale Ernährungsweise können negative Auswirkungen von Verletzungen gemildert und die Heilungsprozesse unterstützt werden. Somit spielt neben einer optimalen Dosierung von Belastung und Entlastung auch die Ernährung eine wichtige Rolle bei der Wundheilung. Diese ist ein komplexer Prozess, welcher sich in drei, sich überlappende Phasen gliedert:
Die Entzündungsphase
Die Proliferationsphase
Die Remodulierungsphase
ON POINT
Author: Dr. Piero Fontana, R&D, NUTRIATHLETIC®
DIE ENTZÜNDUNGSPHASE
Jede Verletzung führt zunächst zu einer lokalen Gewebsentzündung. Diese Entzündungsreaktion ist «normal» und für die Heilung notwendig. Sie wird oft begleitet von Schmerzen, Schwellung, Rötungen und Erwärmung. Diese erste Phase dauert, abhängig vom Gewebetyp und vom Schweregrad der Verletzung, ca. 2- 5 Tage.
DIE PROLIFERATIONSPHASE
Die Proliferationsphase dient dem Wiederaufbau des Gewebes. Neues, allerdings noch schwaches Ersatzgewebe wird gebildet. Für die intensiven Aufbauprozesse benötigt der Körper viel Energie. Je nach Verletzungsgrad kann der Energieverbrauch des Körpers um 15-50% ansteigen. Zudem ist der Proteinbedarf stark erhöht und liegt bei 2.0-2.5 g Protein pro kg Körpergewicht und Tag. Die Proliferationsphase dauert bei optimalen Bedingungen ca. 3 Wochen, kann aber bei schlecht durchblutetem Gewebe auch bis zu 8-10 Wochen dauern.
DIE REMODULIERUNGSPHASE
Im Verlauf der Remodulierungsphase wird das Gewebe umgebaut und stabilisiert. Die Gewebsstruktur richtet sich aufgrund der Belastungsreize optimal aus und wird so zunehmend belastbarer. Diese Umbauprozesse können bis zu einem Jahr dauern.
Leistung beginnt nicht mit Performance-Produkten, sondern mit einer Versorgung, die den physiologischen Bedarf tatsächlich abdeckt.
Sporternährung beginnt vor der Performance
Sporternährung wird häufig mit einzelnen Produkten gleichgesetzt: Proteinshakes, Pre-Workouts oder Kohlenhydratgels. Diese Sicht greift zu kurz. Aus physiologischer Perspektive beschreibt Sporternährung die Gesamtheit der verfügbaren Nährstoffe, die dem Organismus zur Verfügung stehen – unabhängig davon, ob sie aus der täglichen Ernährung oder aus Supplementen stammen. Im Idealfall wird dieser Bedarf vollständig über die Ernährung gedeckt. Das ist der Referenzpunkt. Die Realität weicht davon jedoch regelmässig ab.
Bedarf ist individuell – Versorgung nicht konstant
Der Nährstoffbedarf ist kein fixer Wert. Er verändert sich in Abhängigkeit von:
Alter
Trainingsumfang und Intensität
Energieverfügbarkeit
körperlicher Zusammensetzung
Belastungsstruktur
Gleichzeitig ist die tatsächliche Versorgung variabel:
Ernährungsmuster schwanken
Energiezufuhr ist nicht konstant
bestimmte Nährstoffe sind in der Praxis unter- oder überrepräsentiert
Das Resultat ist selten ein klassischer Mangel. Häufiger ist eine suboptimale Versorgung, die unterhalb des individuellen Bedarfs liegt.
Der entscheidende Zusammenhang
Physiologische Prozesse laufen nicht isoliert ab. Sie entstehen aus dem Zusammenspiel zahlreicher Nährstoffe. Dieses Zusammenspiel lässt sich nicht sinnvoll über Einzelkomponenten erklären, sondern eher als dynamisches System – eine Matrix, in der Verfügbarkeiten, Relationen und Interaktionen gleichzeitig wirken.
Ein Beispiel: Ein erhöhter inflammatorischer Status kann unter anderem mit einem Ungleichgewicht zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren zusammenhängen.Hier liegt nicht zwingend ein isolierter Mangel vor, sondern eine Verschiebung innerhalb des Systems.
Solche Konstellationen beeinflussen Prozesse wie Regeneration oder Anpassung, ohne dass ein einzelner Nährstoff als alleinige Ursache identifiziert werden kann.
Die NA® ESSENTIALS im Kontext dieser Realität
Die NA® ESSENTIALS setzen genau an diesem Punkt an. Sie sind nicht als Ersatz für Ernährung gedacht, sondern als Ergänzung in Situationen, in denen die Versorgung nicht vollständig abgedeckt ist.
Dabei folgt ihr Einsatz keiner pauschalen Empfehlung, sondern orientiert sich am individuellen Bedarf und an der jeweiligen Belastungssituation.
Vier Bausteine der Versorgung
Die NA® ESSENTIALS lassen sich funktionell in vier Bereiche einteilen:
Proteins
Micros
Fibers (zukünftig)
Carbs (zukünftig)
Diese Einteilung dient nicht der Trennung von Systemen, sondern der Orientierung innerhalb der Gesamtversorgung.
Proteins: strukturelle Grundlage
Proteine erfüllen mehrere Funktionen:
Erhalt und Aufbau von Muskelmasse
Beitrag zur Erhaltung normaler Knochenstruktur
Bereitstellung von Aminosäuren für zahlreiche metabolische Prozesse
Im sportlichen Kontext steht häufig die Muskelproteinsynthese im Vordergrund.Darüber hinaus sind Proteine jedoch Teil eines umfassenderen Systems, das strukturelle und funktionelle Aspekte des Körpers verbindet.
Micros: regulatorische Zusammenhänge
Mikronährstoffe werden häufig auf ihre Rolle als Kofaktoren reduziert.Das greift zu kurz.
Sie sind Teil eines komplexen regulatorischen Netzwerks, das unter anderem beeinflusst:
enzymatische Reaktionen
Redox-Gleichgewicht
inflammatorische Prozesse
Veränderungen in diesem Netzwerk wirken sich nicht isoliert aus, sondern beeinflussen die Gesamtfunktion des Systems.
Fibers: funktionelle Integration
Ballaststoffe sind kein klassischer Performance-Faktor, beeinflussen jedoch grundlegende Prozesse:
Verdauung
Mikrobiom
metabolische Stabilität
Damit tragen sie indirekt zur Qualität der Nährstoffverfügbarkeit bei.
Carbs: energetische Verfügbarkeit
Kohlenhydrate sind eine zentrale Energiequelle, insbesondere bei Belastungen mit höherer Intensität.
Im Kontext der ESSENTIALS geht es weniger um die kurzfristige Leistungsbereitstellung (wie in der AMBITION Series), sondern um die Sicherstellung einer stabilen energetischen Grundlage im Alltag.
Einordnung im Gesamtsystem
Die NA® ESSENTIALS sind Teil der Sporternährung – nicht getrennt davon. Sie adressieren die Frage, ob die grundlegende Versorgung mit Nährstoffen dem Bedarf entspricht. Erst auf dieser Grundlage entfalten weiterführende Strategien ihre Wirkung.
Das bedeutet nicht, dass Performance-Supplemente ohne diese Basis wirkungslos sind.Es bedeutet jedoch, dass ihre Wirkung kontextabhängig ist.
Abgrenzung zum Markt
Ein grosser Teil des Marktes stellt Produkte in den Mittelpunkt und leitet daraus die Anwendung ab. Die NA® ESSENTIALS folgen einem anderen Ansatz:
Nicht das Produkt definiert den Bedarf –sondern der Bedarf bestimmt, ob ein Produkt sinnvoll ist.
Fazit
Die NA® ESSENTIALS adressieren keine einzelne Funktion, sondern die Grundlage, auf der alle weiteren Prozesse aufbauen:
die Verfügbarkeit von Nährstoffen im Kontext des individuellen Bedarfs.
Bedarf ist individuell
Versorgung ist variabel
Prozesse entstehen im Zusammenspiel
Die tägliche Ernährung bleibt der zentrale Referenzpunkt. Die NA® ESSENTIALS ergänzen dort, wo diese Versorgung nicht vollständig abgebildet ist.
Sie sind damit kein Einstieg in Performance –sondern die Voraussetzung dafür, dass Performance überhaupt sinnvoll adressiert werden kann.
Drei Phasen sportlicher Belastung
Sportliche Belastung folgt keinem zufälligen Muster. Sie lässt sich – unabhängig von Disziplin oder Leistungsniveau – in drei funktionelle Phasen gliedern. Gezielte Performance entsteht dort, wo die physiologischen Anforderungen einer Belastung verstanden und in ihrem zeitlichen Verlauf berücksichtigt werden.
Drei Phasen sportlicher Belastung
Sportliche Belastung folgt keinem zufälligen Muster. Sie lässt sich – unabhängig von Disziplin oder Leistungsniveau – in drei funktionelle Phasen gliedern.
• vor der Belastung
• während der Belastung
• nach der Belastung
Diese Einteilung vereinfacht die Realität, beschreibt aber die jeweils dominanten Prozesse. Jede Phase bringt eigene Anforderungen mit sich – und damit auch eigene potenzielle Limitierungen. Die NA® AMBITION Series setzt genau hier an. Sie orientiert sich nicht an Produkten, sondern an diesen physiologischen Zusammenhängen und überträgt sie in die Anwendung.
Einordnung im Gesamtsystem
Die Grundlage bildet die alltägliche Ernährung. Sie entscheidet darüber, ob der individuelle Bedarf an Nährstoffen gedeckt ist. Wo dies nicht der Fall ist, können NA® ESSENTIALS ergänzen. Die NA® AMBITION Series greift darüber hinaus: Sie adressiert die Anforderungen, die unmittelbar rund um eine Belastung entstehen – unabhängig davon, ob die Basis vollständig abgedeckt ist oder nicht.
Leistung ist immer kontextabhängig. Entscheidend sind:
• Dauer und Intensität der Belastung
• Anteil wiederholter Belastungsspitzen
• Verhältnis zwischen metabolischer und muskulärer Beanspruchung
Daraus ergibt sich, welche Faktoren limitierend werden. Diese Unterschiede zeigen sich nicht nur zwischen Sportarten, sondern auch innerhalb einer Disziplin. Ein Mittelfeldspieler bewegt sich unter anderen Bedingungen als ein Torhüter; entsprechend verschieben sich auch die relevanten Anforderungen. Die Module der NA® AMBITION Series werden deshalb nicht pauschal eingesetzt, sondern entlang dieser Belastungsprofile.
PRE: Voraussetzungen vor der Belastung
Die Phase vor der Belastung beginnt nicht erst kurz vor dem Start. Sie umfasst zwei Zeitfenster, in denen sich die Ausgangsbedingungen beeinflussen lassen.
–72h bis –12h: metabolische Voraussetzungen
In diesem Zeitraum entscheidet sich, mit welchen Reserven eine Belastung begonnen wird.Ohne spezifische Vorbereitung bleiben:
• Glykogenspeicher unter ihrem möglichen Maximum
• die Pufferkapazität begrenzt
• bestimmte Substratverfügbarkeiten potenziell limitierend
Hier setzt die Vorbereitung an.
NA® CHARGE im Kontext von Pre –72h bis –12h bis Start
CHARGE erhöht die Glykogenspeicherung in Muskulatur und Leber. Das ist vor allem dort relevant, wo Belastungen lange dauern oder wiederholt hohe Intensitäten verlangen. Unter solchen Bedingungen kann sich Ermüdung verzögern. Zudem verändert CHARGE die Pufferkapazität gegenüber metabolischer Belastung. Je nach Intensität und individueller Reaktion kann sich dies auf die Stabilität der Leistung in hochintensiven Phasen auswirken. Schlussendlich versorgt es dich mit Carnitin. Unter bestimmten Voraussetzungen kann dies oxidative Prozesse unterstützen – wobei Effekte stark vom Kontext abhängen.
–60 min bis Start: funktionelle Aktivierung
Kurz vor der Belastung verschiebt sich der Fokus. Nicht mehr die Reserven stehen im Vordergrund, sondern die unmittelbare Funktionsbereitschaft. Ohne Aktivierung bleiben zentrale und periphere Prozesse unter ihrem möglichen Niveau. Aufmerksamkeit, Reaktionsfähigkeit und Durchblutung entwickeln sich verzögert.
NA® BOOST im Kontext von Pre –60 min bis Start
BOOST wirkt auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Durch Koffein und Tyrosin beeinflusst BOOST zentrale Neurotransmittersysteme. Das kann sich in erhöhter Wachheit, stabilerer Aufmerksamkeit und verlässlicherer Reaktionsfähigkeit zeigen – besonders unter Belastung. Gleichzeitig verschiebt BOOST unter bestimmten Bedingungen die Substratnutzung. Koffein und Polyphenole fördern die Lipolyse, erhöhen die Verfügbarkeit freier Fettsäuren und können damit die Nutzung von Kohlenhydraten relativ reduzieren. Bei niedriger bis moderater Intensität ist dieser Effekt ausgeprägter, während bei hoher Intensität Kohlenhydrate weiterhin dominieren. Mit Citrullin, Arginin und Polyphenolen beeinflusst BOOST darüber hinaus die Gefässfunktion. Das kann die Durchblutung der arbeitenden Muskulatur und damit die Versorgung mit Sauerstoff und Substraten verändern.
INTRA: Leistung während der Belastung
Während der Belastung verschiebt sich die Fragestellung erneut. Es geht nicht mehr um Vorbereitung, sondern um Stabilität. Ohne Zufuhr:
• sinken die Glykogenspeicher kontinuierlich – bei hoher Intensität beschleunigt
• kann der Blutzuckerspiegel abfallen
• nimmt die Leistungsfähigkeit gegen Ende ab
Diese Prozesse sind nicht vermeidbar, aber beeinflussbar.
NA® FUEL im Kontext der Belastung
FUEL stellt während der Belastung Kohlenhydrate bereit – als Pulver, Gel oder Riegel. Die Aufnahme erfolgt über den Gastrointestinaltrakt und ist transportabhängig begrenzt. Innerhalb dieser Grenzen trägt FUEL jedoch dazu bei, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und die Entleerung der Glykogenspeicher zu verlangsamen. Im Zusammenspiel mit PRE entsteht ein nachvollziehbares Bild: Eine veränderte Substratnutzung reduziert unter bestimmten Bedingungen den internen Verbrauch, während gleichzeitig externe Kohlenhydrate zur Verfügung stehen. Beide Mechanismen greifen ineinander.
POST: Anpassung nach der Belastung
Nach der Belastung beginnt die Phase, in der sich entscheidet, wie der Körper auf den gesetzten Reiz reagiert. Die Anforderungen unterscheiden sich dabei deutlich – je nach Art der Belastung. Eine rein muskuläre Belastung stellt andere Anforderungen als eine Belastung, die zusätzlich stark metabolisch geprägt ist. Diese Unterscheidung bestimmt die weitere Vorgehensweise.
NA® RECOVER: kombinierte Belastung
RECOVER adressiert mehrere zentrale Prozesse gleichzeitig. Es unterstützt die Muskelproteinsynthese im Kontext des Trainingsreizes, trägt zur Wiederauffüllung der Glykogenspeicher bei und beeinflusst den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt. Ergänzend wirkt Kreatin auf die ATP-Resynthese und das intrazelluläre Milieu. Damit bildet RECOVER die Kombination der Prozesse ab, die nach Belastungen mit hoher muskulärer und metabolischer Beanspruchung relevant sind.
NA® GROW: anabole Antwort
GROW konzentriert sich auf die Muskelproteinsynthese. Die Verfügbarkeit essentieller Aminosäuren, insbesondere Leucin, beeinflusst anabole Signalwege. In Kombination mit dem Trainingsreiz und der Gesamtversorgung kann dies strukturelle Anpassungsprozesse unterstützen. Kreatin ergänzt diese Ebene über seine Rolle in der Energiebereitstellung und im zellulären Umfeld. Hier steht nicht die Wiederherstellung im Vordergrund, sondern die anabole Antwort des Körpers.
NA® ENHANCE: begrenzte Regenerationszeit
In Situationen mit hoher Belastungsdichte – etwa Turnieren oder aufeinanderfolgenden Spielen – verschiebt sich die Perspektive. Entscheidend ist nicht nur die Qualität der Regeneration, sondern auch deren Geschwindigkeit. ENHANCE setzt hier an. Die RNA-Komponenten sind an zellulären Prozessen beteiligt, die mit Regeneration und Proteinsynthese in Zusammenhang stehen. Die Evidenz ist differenziert und kontextabhängig, kann aber unter Bedingungen limitierter Erholungszeit relevant sein.
Fazit
Die NA® AMBITION Series folgt keiner Produktlogik, sondern der Struktur sportlicher Belastung.
• vor der Belastung werden Voraussetzungen beeinflusst
• während der Belastung wird Leistung stabilisiert
• nach der Belastung wird Anpassung ermöglicht
Welche Module eingesetzt werden, ergibt sich aus dem jeweiligen Kontext: Belastungsdauer, Intensität und Struktur bestimmen die Anforderungen.
Die alltägliche Ernährung bildet die Grundlage. NA® ESSENTIALS können diese ergänzen, wenn Lücken bestehen.
Die NA® AMBITION Series greift dort an, wo Leistung tatsächlich entsteht – im Zusammenspiel der physiologischen Prozesse über die Zeit.
Die meisten Ansätze beginnen bei Performance – wir beginnen dort, wo Leistung tatsächlich entsteht: bei der Versorgung.
Viele Ansätze in der Sporternährung bleiben hinter ihren Erwartungen zurück, weil sie an der falschen Stelle beginnen: beim Produkt statt bei der Versorgung. In der Praxis zeigt sich dieses Muster immer wieder. Supplemente werden gezielt eingesetzt – Pre-Workout-Booster, Kohlenhydrate während der Belastung oder Proteinpulver – während die grundlegende Ernährung den tatsächlichen Bedarf an Makro- und insbesondere Mikronährstoffen nicht vollständig abdeckt. Dieses Problem zeigt sich unabhängig von der Sportart – ob im Spielsport, im Ausdauerbereich oder in komplexen Belastungsprofilen wie Functional Fitness.
Physiologisch ist dieser Ansatz limitiert. Ernährungsbedingte Leistungsfähigkeit entsteht nicht durch einzelne Interventionen, sondern auf der Grundlage einer Versorgung, die den individuellen Bedarf möglichst gut abbildet. Fehlt diese Grundlage, können auch präzise eingesetzte Massnahmen ihre Wirkung nur eingeschränkt entfalten.
Genau hier setzt NUTRIATHLETIC® an.
Wenn die Basis fehlt, bleibt Leistung limitiert
Die Konsequenzen lassen sich in der Praxis klar erklären. Kohlenhydrate während der Belastung oder ein strukturiertes Carbo-Loading können die Verfügbarkeit von Energie erhöhen. Ist die grundlegende Versorgung jedoch nicht adäquat, kann die Leistungsfähigkeit trotz verfügbarer Substrate durch andere limitierende Faktoren eingeschränkt bleiben. Ein vergleichbares Prinzip gilt für die muskuläre Anpassung. Protein oder freie Aminosäuren können die Muskelproteinsynthese stimulieren. Gleichzeitig weisen Daten darauf hin, dass chronisch erhöhte proinflammatorische Zustände mit einer reduzierten Effizienz solcher Anpassungsprozesse assoziiert sein können. Eine unzureichende Versorgung mit bestimmten Nährstoffen kann hierbei ein beitragender Faktor sein.
Die Logik dahinter ist einfach: Gezielte Interventionen wirken nur dann optimal, wenn die Basis stimmt.
Sporternährung ist kein Produkt
Sporternährung wird häufig über einzelne Produkte gedacht. Aus physiologischer Sicht ist diese Perspektive zu eng. Sporternährung umfasst die Gesamtheit der aufgenommenen Nährstoffe. Ihr Ziel ist es, den individuellen Bedarf an Makro- und Mikronährstoffen möglichst vollständig über die tägliche Ernährung zu decken. Dieser Grundsatz entspricht dem wissenschaftlichen Konsens.
NUTRIATHLETIC® versteht Sporternährung deshalb als System, das sich nicht nur auf einzelne Produkte, sondern auf unterschiedliche sportliche Anforderungen übertragen lässt.
Realität: Der Bedarf ist klar – die Versorgung nicht immer
Zwischen Anspruch und Praxis entsteht häufig eine Lücke. Auch bei strukturierter Ernährung wird der individuelle Bedarf nicht in jeder Situation vollständig gedeckt. Trainingsumfang und Intensität können den Bedarf erhöhen, während die tägliche Ernährung schwankt, Energiezufuhr phasenweise reduziert wird oder alltagsbedingte Einflüsse die Versorgung erschweren.
Das Resultat ist meist kein klinischer Mangel, sondern eine suboptimale Versorgung, die für Leistungsfähigkeit, Anpassung und Regeneration relevant sein kann.
Der Denkfehler im Markt
Ein Teil des Marktes verstärkt dieses Missverständnis, indem Produkte implizit als Synonym für Sporternährung positioniert werden. Dadurch entsteht der Eindruck, Leistung lasse sich primär über einzelne Supplemente steuern.
Diese Gleichsetzung greift physiologisch zu kurz.Nicht das einzelne Produkt definiert Sporternährung, sondern die Qualität und Struktur der gesamten Versorgung.
Das NUTRIATHLETIC® System
Das System von NUTRIATHLETIC® basiert auf einer klaren Trennung: Basisversorgung und gezielte Performance-Unterstützung. Diese Trennung ist keine Marketingidee, sondern die Konsequenz einer physiologisch begründeten und wissenschaftlich fundierten Logik. Erst wenn die Versorgung ausreichend stabil ist, können leistungsorientierte Strategien sinnvoll darauf aufbauen.
Dieses System ist bewusst so aufgebaut, dass es sich auf unterschiedliche sportartspezifische Anforderungen anwenden lässt.
Schritt 1: NA® ESSENTIALS
NA® ESSENTIALS adressieren die Grundlage des Systems. Sie setzen dort an, wo die Ernährung den Bedarf nicht vollständig abdeckt, und tragen dazu bei, die Versorgung näher an den individuellen physiologischen Bedarf heranzuführen.
Damit schaffen sie die Voraussetzung, auf der Leistungsfähigkeit überhaupt entstehen kann.
Schritt 2: NA® AMBITION SERIES
Auf dieser Basis wird gezielte Performance-Unterstützung wirksam.
Mit NA® AMBITION erfolgt der Einsatz entlang der physiologischen Anforderungen vor, während und nach Belastung:
Pre – Vorbereitung auf die BelastungIntra – Versorgung während der BelastungPost – Unterstützung der Prozesse nach der Belastung
Entscheidend ist dabei nicht das einzelne Produkt, sondern die systemische Anwendung.
Für welche Anforderungen das System entwickelt wurde
Sport ist nicht gleich Sport. Belastungsprofile unterscheiden sich deutlich – in ihrer Struktur, Intensität und den zugrunde liegenden physiologischen Anforderungen.
Während klassische Ausdauerbelastungen durch kontinuierliche Energieanforderungen geprägt sind, verlangen Spielsportarten wiederholte hochintensive Belastungsspitzen, Richtungswechsel und kurze Erholungsphasen. Functional Fitness, CrossFit oder HYROX kombinieren zusätzlich Kraft, Ausdauer und metabolische Belastung in komplexen, variablen Profilen. In Kampfsportarten kommen Aspekte wie Gewichtsklassenmanagement, neuromuskuläre Präzision und hohe Belastungsdynamiken hinzu. Parallel dazu bestehen Anforderungen an gezielte Veränderungen der Körperzusammensetzung, die sich von leistungsorientierten Belastungsprofilen unterscheiden, aber im Training eine zentrale Rolle spielen. Viele Systeme im Markt sind historisch stark auf einzelne Disziplinen – insbesondere Ausdauersport – ausgerichtet. NUTRIATHLETIC® verfolgt bewusst einen breiteren Ansatz. Das System ist so aufgebaut, dass es unterschiedliche Anforderungen nicht über einzelne Produkte, sondern über eine strukturierte Kombination aus Versorgung und Performance-Unterstützung abbildet.
Diese Anwendung erfolgt entlang klar definierter Kategorien:
NA® GAME NUTRITIONfür intermittierende Spielsportarten mit wiederholten hochintensiven Belastungen und schnellen Wechseln zwischen Belastung und Erholung
NA® ENDURANCE NUTRITIONfür klassische Ausdauerbelastungen mit kontinuierlicher Energieanforderung
NA® FUNCTIONAL PERFORMANCE NUTRITIONfür CrossFit, HYROX und Functional Fitness mit kombiniertem Anforderungsprofil aus Kraft, Ausdauer und metabolischer Belastung
NA® BODY COMPOSITION NUTRITIONfür den gezielten Aufbau von Muskelmasse, die Reduktion von Körperfett und die strukturierte Steuerung der Körperzusammensetzung
NA® COMBAT NUTRITIONfür Kampfsportarten mit spezifischen Anforderungen an Gewichtsklassen, Reaktivität und hochintensive Belastungsdynamiken
Innerhalb dieser Kategorien wird das System ganzheitlich angewendet:
• NA® ESSENTIALS sichern die Versorgung und schaffen die physiologische Grundlage
• NA® AMBITION adressiert gezielt die Anforderungen vor, während und nach der Belastung Damit entsteht kein nebeneinander stehendes Produktsortiment, sondern ein anpassbares System, das sich an der tatsächlichen Belastungsrealität orientiert.
Ein System. Unterschiedliche Anforderungen. Strukturierte Umsetzung.
Das NA® SPORTSNUTRITION SYSTEM folgt einer klaren physiologischen Logik.
Die Ernährung bildet die Basis und soll den individuellen Bedarf möglichst vollständig decken. NA® ESSENTIALS unterstützen diese Basis dort, wo die Versorgung im Alltag nicht vollständig erreicht wird. NA® AMBITION ermöglicht darauf aufbauend eine gezielte Performance-Unterstützung. So entsteht ein System, das nicht auf eine einzelne Sportart beschränkt ist, sondern unterschiedliche Anforderungen strukturiert abbildet – vom Spielsport über Functional Fitness bis hin zum klassischen Ausdauerbereich.
Basis vor Performance. Struktur vor Produkt.
Ohne Versorgung keine Leistung. Ohne System keine Optimierung.
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